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Infos vom PräsidiumSamstag,  4. Februar 2012
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Bayerischer Fechtertag 2010

„Kompetent, Konsequent und A bisserl mit Herz!“ – Martina Radl wird einstimmig zur Präsidentin des Bayerischen Fechter-Verbandes wiedergewählt.

Strahlender Sonnenschein und ein traumhaftes Ambiente empfing die Delegierten in der Orangerie im Hofgarten von Ansbach. Ausgerüstet mit Programm und Stimmkarten nahmen die Teilnehmer im Grünen Saal der Orangerie Platz. Oberbürgermeisterin Carda Seidel freute sich über das Engagement der Organisatoren – der Fechtabteilung des TSV 1860 Ansbach – und über die Präsenz der Sportart Fechten in der ehemaligen Residenzstadt.

Der Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes Günther Lommer wies zwar darauf hin, dass der Fechtsport ja kein Breitensport sei, ließ es sich aber nicht nehmen, eine Lanze für die Sportförderung in Bayern im Allgemeinen zu brechen. Immerhin, das bayerische Kultusministerium honorierte die Unterstützung der Leistungsfechter und die bayerischen Fecht-Erfolge der letzten Saisons mit einer Erhöhung der Zuschüsse für 2010. Auch der Förderkreis des BFV stellte wieder erhöhte Mittel für die Jugendförderung zur Verfügung. Außerdem hat Martina Radl hervorragend gewirtschaftet und legte für dieses Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vor.    

Margit Budde, Vizepräsidentin des Deutschen Fechter-Bundes, äußerte sich lobend über den BFV. „Der Vorstand des BFV, seine Präsidentin und die Vereine in Bayern leisten gute Arbeit…“, meinte Budde, „…und die Mitgliederzahlen entwickeln sich positiv“. Das ist gar nicht so selbstverständlich, denn Bayern ist der größte deutsche Flächenstaat, Anfahrtswege zu Turnieren sind oft lang und die Vereine selbst liegen weit auseinander. Die vielen Stimmen von Fechtern, Trainern, Funktionären, Eltern und anderen mit gutem Ergebnis unter einen Hut zu bringen erfordert Geschick und Durchsetzungsvermögen.

Martina Radl ist immer vor Ort, ob auf Turnieren, Lehrgängen oder wichtigen Veranstaltungen. Sie engagiert sich für ihre Fechter. Ein Erfolg war im Frühjahr 2010 z.B. der Abschluss eines Vertrags mit der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) zur „freiwilligen Ehrenamtsversicherung“ für Sportvereine im BFV. Radl arbeitet nicht nur produktiv mit den bayerischen Vereinen zusammen, sondern auch mit dem DFB. Die Vereinskultur und die Kommunikation der 74 bayerischen Fechtvereine liegen ihr besonders am Herzen. Dies wurde nun belohnt. Die Delegierten zückten ihre grünen Stimmkarten und bestätigten Martina Radl ohne eine einzige Gegenstimme im Amt der Präsidentin. Sie bewiesen somit ihr großes Vertrauen in die „Chefin“, die seit über 10 Jahren im Vorstand des BFV ist.

„Ich werde meine Ziele weiter verfolgen, kompetent, konsequent und a bisserl mit Herz“, fasste die alte und neue BFV-Präsidentin ihren Führungsstil zusammen und freute sich über die Glückwünsche. „Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch viel zu tun.“ Der Fokus liegt dabei auf der Optimierung der Vereinszusammenarbeit, der Kooperation mit Schulen und damit der Sichtung und Förderung von jungen Talenten, sowie dem Ausbau von Leistungsstrukturen und Lehrgängen.

Bestens unterstützt wird Martina Radl von ihrem Vorstand. Vizepräsident Jugend bleibt Markus Fuchs und Vizepräsident Sport Björn Rausch, der sich mit deutlicher Mehrheit gegen Silke Weltzien durchsetzte. Neu im Vorstand ist Dr. Susanne Bott als Vizepräsidentin für Inneres/Äußeres. Hartmut Butschkau wurde zum Vizepräsident Finanzen gewählt.

Mit Martina Radl und ihrem Team ist der Bayerische Fechterverband gut gerüstet für drei weitere erfolgreiche Jahre im bayerischen Fechtsport.