5 Fragen an…

Nikolai Djawadi. Interview mit dem Vizepräsident Inneres/Äußeres

1. Wie bist du zum Fechten gekommen?
Im Alter von 8 Jahren habe ich von Freunden meiner Eltern vom Fechten gehört. Ich habe mir zuerst wenig darunter vorstellen können. Nach ein paar Trainings war ich aber absolut begeistert und seitdem hat mich das Fechten nicht mehr losgelassen.
 
2. Was bedeutet Fechten für dich in drei Worten?
Dynamik, Konzentration, Freunde
 
3. Du wurdest auf dem letzten Verbandstag als jüngster Vizepräsident der BFV-Geschichte ins Präsidium gewählt, herzlichen Glückwunsch! Was hat dich dazu bewegt zu kandidieren?
Vielen Dank, ich freue mich über die Gelegenheit mich in dieser Position für das Fechten in Bayern zu engagieren. Schon während meiner Zeit als Fechter im Landeskader habe ich mich ehrenamtlich im Verein eingebracht. Um mein Abitur herum wurde ich dann gefragt, ob ich mich nicht auch im BFV engagieren möchte. Hier erhielt ich von Anfang an tolle Unterstützung und einen spannenden Einblick hinter die Kulissen. Mir hat insbesondere die gemeinsame Arbeit im Team an Projekten viel Spaß gemacht. Als Vizepräsident zu kandidieren war eine gut überlegte Entscheidung, natürlich auch aufgrund meines jungen Alters.
 
4. Hier schließt sich gleich die nächste Frage an. Wie erlebst du dein Engagement als junger Mensch? Bist du auch mit Ablehnung oder mangelndem Respekt konfrontiert?
Ich bin froh, dass ich derart negatives Feedback noch nicht erleben musste. Ich hatte und habe immer verlässliche Ansprechpartner, an die ich mich wenden kann und die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich habe glücklicherweise die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten Menschen junges Engagement wertschätzen, auch weil es leider immer schwieriger wird Nachwuchs für ehrenamtliche Arbeit zu finden. Aber natürlich gibt es immer mal wieder Momente, in denen man sich vielleicht etwas gezielter Gehör verschaffen muss. Große Unterstützung erhalte ich von meinen Präsidiumskollegen, von denen ich persönlich viel lernen kann.
 
5. Deine Position als Vizepräsident Inneres/Äußeres klingt im ersten Moment ehrlich gesagt ein bisschen unklar. Was kann man sich genau darunter vorstellen?
Man kann mein Ressort im Wesentlichen in die Bereiche Geschäftsstelle und Verbandskommunikation aufteilen. Im ersten Bereich verantworte ich viele organisatorische Prozesse und das Projektmanagement. Mit dem Umzug der Geschäftsstelle nach Würzburg haben wir im letzten Jahr viele Dinge evaluiert und verbessert, um die Vereine noch besser zu unterstützen. Und im zweiten Bereich geht es um die Öffentlichkeitsarbeit des BFV, die auf zahlreichen Kanälen (Newsletter, Homepage, Social Media, Presse) organisiert und begleitet wird. Zusammengefasst darf ich also viele Aufgaben in Hintergrund mit Wirkung nach innen und außen gestalten.
 
 
Dieses Interview wurde bereits im Oktober geführt. Mit jeder neuen Ausgabe des Newsletters werden einer Person aus dem Fechten in Bayern fünf Fragen gestellt. Der nächste Newsletter wird bald per E-Mail verschickt. Hier geht’s zur Anmeldung